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Wie ein unscheinbarer Tontopf den Brutplatz fürs Rotkehlchen schafft

Rotkehlchen breitet Flügel über umgekipptem Blumentopf auf Gartenmauer mit Vogelhaus im Hintergrund aus.

Ein unauffälliger Blumentopf kann dabei den entscheidenden Unterschied machen.

Das bekannte Rotkehlchen schaut im Garten oft beinahe täglich vorbei, hüpft zwischen den Beeten umher, wirkt neugierig und erstaunlich zutraulich – und lässt selbst liebevoll aufgehängte Nistkästen dennoch links liegen. Das ist kein Zufall: Dieser Vogel bevorzugt einen völlig anderen Brutplatz. Wer versteht, wonach das Rotkehlchen tatsächlich sucht, kann mit einem schlichten Tontopf aus dem Schuppen ideale Voraussetzungen schaffen – ohne teure Spezialkästen.

Rotkehlchen ticken anders: Warum klassische Nistkästen oft leer bleiben

Viele Nistkästen aus dem Handel sind vor allem für Meisen oder Sperlinge gedacht: kleine Einfluglöcher, geschlossene Holzkästen und möglichst hoch im Baum angebracht. Für das Rotkehlchen ist dieses Konzept jedoch schlicht unpassend.

Halbhöhlenbrüter: Der passende Brutplatz fürs Rotkehlchen

Fachleute ordnen das Rotkehlchen als halbhöhlenbrütende Art ein. Es sucht keinen engen Tunnel mit winziger Öffnung, sondern eher einen weit geöffneten, gut verdeckten Unterschlupf in Bodennähe.

Typische natürliche Brutplätze

Als natürliche Brutplätze gelten zum Beispiel:

  • dichte Hecken und Sträucher
  • Efeuwände und verwachsene Mauern

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