Die Brasilianische Bundespolizei teilte mit, dass sie gestern, am Dienstag, dem 4. August, die Operation Échec de Livraison eingeleitet hat. Ziel ist es, ein Netzwerk des internationalen Drogenhandels zu zerschlagen, das den Gepäckfluss von aufgegebenen Koffern auf Europa-Flügen am Internationalen Flughafen São Paulo/Guarulhos genutzt haben soll.
Hintergrund der Ermittlungen
Auslöser der Ermittlungen waren Informationen, die im Rahmen der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit von französischen Behörden übermittelt wurden. Anlass war die Sicherstellung von rund 43 kg Kokain am Flughafen Paris im Oktober 2025.
Nach Angaben der Ermittler war das Rauschgift in einem aufgegebenen Koffer versteckt. Das Gepäcklabel wies Daten auf, die weder zum Flug noch zum Passagier passten – ein Hinweis darauf, dass manipulierte Etiketten eingesetzt wurden, um den Transport des Betäubungsmittels zu ermöglichen.
Haftbefehle und Durchsuchungen
Auf Grundlage der während der Ermittlungen gesammelten Beweise erließ die Justiz sechs Haftbefehle sowie sieben Beschlüsse für Durchsuchungen und Beschlagnahmen. Zum Zeitpunkt der Mitteilung der Brasilianischen Bundespolizei waren vier Beschuldigte festgenommen.
Ziel der Operation Échec de Livraison
Die laufenden Maßnahmen sollen dazu dienen, sämtliche Beteiligte der kriminellen Gruppe zu identifizieren und für ihre Rolle in dem internationalen Drogenschmuggel zur Verantwortung zu ziehen.
Informationen der Brasilianischen Bundespolizei
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