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LATAM Cargo erreicht nahezu 100% Elektrifizierung der Bodengeräte in Brasilien

Mitarbeiter lädt batterieelektrisches Bodenfahrzeug auf Rollfeld vor LATAM-Flugzeug mit CO2-Box.

LATAM Cargo: Nahezu 100% Elektrifizierung der Bodengeräte in Brasilien

LATAM Cargo, die Frachtsparte der LATAM-Gruppe, hat in Brasilien bei den am Boden eingesetzten Arbeitsgeräten einen Elektrifizierungsgrad von nahezu 100% erreicht. Das Programm umfasst die Umstellung der wichtigsten Geräte für den Frachtumschlag – allen voran der Gabelstapler, die den Großteil der Abläufe in den Terminals abdecken. Dadurch ergibt sich ein potenzielles Einsparvolumen von bis zu 187 Tonnen CO₂ pro Jahr. Mit diesem Schritt unterstreicht das Unternehmen seinen Ansatz, Nachhaltigkeit, Innovation und operative Effizienz miteinander zu verbinden.

Die Umstellung ist Teil einer schrittweisen Weiterentwicklung der Bodenprozesse im Land und betrifft bereits 9 der 30 Frachtterminals (TECA) von LATAM Cargo in Brasilien, in denen diese Geräte eingesetzt werden. Im Jahr 2025 waren 72% der verwendeten Gabelstapler elektrisch; bis Ende 2026 soll der Anteil auf 100% steigen. Die Geräte kommen sowohl innerhalb der Terminals beim Handling der Sendungen als auch beim Transport bis zum Flugzeug zum Einsatz – mit dem Ziel, Abläufe effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten.

„Für LATAM Cargo müssen Nachhaltigkeit und Effizienz Hand in Hand gehen. Indem wir unsere Bodenabläufe modernisieren und ihre Umweltbelastung senken, stärken wir zugleich Sicherheit, Produktivität und die Qualität des Services für unsere Kunden. Es sind operative Entscheidungen, die in der Summe konkrete Ergebnisse für das Unternehmen liefern“, sagt Otávio Meneguette, Direktor von LATAM Cargo Brasil.

Effizienzgewinne durch Lithium-Batterien

Neben der Verringerung der CO₂-Emissionen brachte die Elektrifizierung der Bodenabfertigung spürbare Vorteile bei der Leistungsfähigkeit. Durch den Einsatz von Lithium-Batterien erreicht die Energieeffizienz der Geräte bis zu 95%, und die Ladezeit wurde von 8 bis 12 Stunden auf bis zu 2 Stunden verkürzt.

Die neuen Batterien erhöhen zudem die Autonomie der Geräte und machen einen Wechsel während des Betriebs überflüssig. Bei Geräten mit Flüssiggas (GLP) musste der Austausch der Gasflaschen von zwei Personen durchgeführt werden und dauerte bis zu 20 Minuten – ein Faktor, der die Produktivität unmittelbar beeinträchtigte.

Weitere Massnahmen der LATAM Airlines Group zur Emissionsminderung

Die Initiative ist eingebettet in ein breiteres Massnahmenpaket der LATAM Airlines Group, das Emissionen senken soll, ohne die operative Effizienz zu beeinträchtigen. Derzeit vermeidet das Unternehmen durch operative und technologische Ansätze, die den Treibstoffverbrauch im Betrieb reduzieren, die Emission von mehr als 1 Million Tonnen CO₂ pro Jahr.

Zu diesen Massnahmen zählen das Rollen am Boden mit nur einem laufenden Triebwerk, der Einsatz von AeroSHARK (eine von der Haifischhaut inspirierte Beschichtung, die den aerodynamischen Widerstand der Flugzeuge verringert), die Einführung leichterer Sitze sowie der schrittweise Ausbau von Deckenmonitoren, die in den Kabinen nicht mehr genutzt werden. Zusammengenommen tragen diese Initiativen dazu bei, den CO₂-Fussabdruck des Betriebs zu senken, ohne das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen.

Die Aktivitäten sind Bestandteil der Dekarbonisierungs- und Effizienzstrategie der LATAM-Gruppe und bekräftigen das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse. Als Ergebnis dieses Bündels an Initiativen wurde LATAM von S&P Global im zweiten Jahr in Folge als eine der Fluggesellschaften mit der weltweit besten Nachhaltigkeitsleistung ausgezeichnet.

Informationen von LATAM

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