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Wie man Hunden und Katzen während Gewittern hilft

Person umarmt Hund auf dem Boden während Gewitter, Katze sitzt daneben, Ventilator und Hundebett im Zimmer sichtbar.

Wie man Hunden und Katzen während Gewittern hilft ist eine häufige Frage von Halterinnen und Haltern, die ihre Tiere in Phasen mit extremem Wetter schützen möchten. Nicht nur das Donnergrollen kann Angst auslösen: Auch hohe Temperaturen führen schnell zu Unwohlsein, Dehydrierung und Veränderungen im Verhalten von Haustieren. Mit ein paar einfachen Anpassungen in Umgebung und Alltag lässt sich Hunden und Katzen an heissen Tagen und bei starken Unwettern deutlich mehr Sicherheit, Wohlbefinden und Ruhe geben.

Warum haben Hunde und Katzen während Gewittern Angst?

Viele Tiere hören wesentlich feiner als Menschen und nehmen Geräusche, Vibrationen sowie Wetterumschwünge oft schon wahr, bevor wir sie bemerken. Genau deshalb können Donner, Blitze und heftiger Wind Furcht und Stress auslösen.

Fühlt sich ein Hund oder eine Katze bedroht, suchen sie häufig Verstecke, wirken unruhig oder zeigen ein verändertes Verhalten. Diesen natürlichen Impuls zu akzeptieren, ist meist eine der wirksamsten Möglichkeiten, damit das Tier wieder zur Ruhe findet.

Wie kann man Hunden und Katzen während Gewittern helfen?

Bei Gewitter ist es am sinnvollsten, eine geschützte und möglichst vorhersehbare Umgebung zu schaffen. Gleichzeitig sollte die Bezugsperson ruhig bleiben, damit sich keine zusätzliche Anspannung auf das Tier überträgt.

Diese Gelassenheit ist ein wichtiger Anfang – daneben gibt es weitere hilfreiche Wege, um Haustiere in solchen Stressmomenten zu beruhigen. Im folgenden Video teilt die Biologin und Spezialistin für Tierverhalten @Luiza Cervenka grossartige Tipps, wie Hunde und Katzen mit der Angst vor Regen und Donner umgehen können. Sie zeigt einfache Tricks, die sich zu Hause umsetzen lassen. Schau dir das Video unten an:

Welche Vorsichtsmassnahmen sind während Hitzewellen wichtig?

Hohe Temperaturen verlangen ebenfalls besondere Aufmerksamkeit. Hunde und Katzen können überhitzen – vor allem dann, wenn ihnen keine passenden Rückzugsorte zum Ausruhen und Abkühlen zur Verfügung stehen.

Um die Belastung durch starke Hitze im Alltag zu reduzieren, helfen oft schon ein paar unkomplizierte Massnahmen:

  • Den ganzen Tag über sauberes, frisches Wasser bereitstellen.
  • Zugang zu den kühleren Bereichen der Wohnung ermöglichen.
  • Ruheplätze auf kühlem Boden anbieten.
  • In den heissesten Stunden direkte Sonne vermeiden.
  • Bei Bedarf kühlende Zubehörartikel nutzen.

Diese Schritte unterstützen dabei, die Körpertemperatur stabil zu halten, und beugen Problemen vor, die durch übermässige Wärme entstehen können.

Was ist der beste Weg, das Wohlbefinden der Haustiere in diesen Phasen zu sichern?

Entscheidend ist, das Verhalten des Tieres aufmerksam zu beobachten. Anzeichen wie schnelle Atmung, starke Unruhe, Appetitlosigkeit oder Rückzug können auf Unbehagen hindeuten und sollten ernst genommen werden. Je früher solche Signale auffallen, desto leichter lässt sich passend reagieren.

Ausserdem lohnt es sich, Spaziergänge und körperliche Aktivitäten an die kühleren Tageszeiten anzupassen. Gassi-Runden am frühen Morgen oder am späten Nachmittag sind in der Regel sicherer und angenehmer. Wenn Hydrierung, angenehme Temperatur und ein geschützter Rahmen während Gewittern zusammenkommen, können Hunde und Katzen diese Wetterlagen deutlich entspannter bewältigen und profitieren von mehr Lebensqualität.


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