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USS George Washington (CVN-73) und Carrier Strike Group 5 (CSG 5) laufen nach Passage der Straße von Luzon ins Südchinesische Meer ein

Flugzeugträger mit Jets und Hubschrauber fährt auf offener See, Mannschaft in Gelb auf Deck sichtbar.

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Der nuklear angetriebene Flugzeugträger USS George Washington (CVN-73) der US Navy und seine Carrier Strike Group 5 (CSG 5) haben eine neue Phase ihres Einsatzes im Indo-Pazifik begonnen: Nach der Durchfahrt durch die Straße von Luzon lief der Verband in das Südchinesische Meer ein. Dort bestätigten die US-Seestreitkräfte, dass die Gruppe weitere Operationen durchführen wird. Der Schritt folgt auf mehrere Wochen intensiver Aktivitäten im Westpazifik, darunter die Teilnahme an der multinationalen Übung Valiant Shield 2026 sowie anschließende logistische Stopps auf Guam.

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Nach Angaben der U.S. Navy passierte die Trägerkampfgruppe der USS George Washington die Meerenge zwischen den Philippinen und Taiwan, um ihre Einsätze in einem der weltweit umstrittensten Seegebiete aufzunehmen. Konkrete Details zu Art und Umfang der bevorstehenden Aktivitäten nannte die US-Marine nicht. Solche Verlegungen gehören jedoch zu den routinemäßigen Operationen, die auf die Sicherung der freien Schifffahrt, die Stärkung der amerikanischen Seestreitkräftepräsenz sowie die Aufrechterhaltung der Interoperabilität mit regionalen Verbündeten und Partnern abzielen.

Eine neue Verlegung in einer der sensibelsten Regionen des Indo-Pazifik

Der Eintritt der Trägerkampfgruppe in das Südchinesische Meer ist vor dem strategischen Hintergrund der Region besonders bedeutsam. Chinas territoriale Ansprüche überschneiden sich dort mit Forderungen der Philippinen, Vietnams, Malaysias, Bruneis und Taiwans; zugleich verläuft durch dieses Gebiet eine der wichtigsten Routen des globalen Seehandels. In diesem Umfeld gilt die Präsenz von US-Flugzeugträgern als sichtbares Signal für die Fähigkeit zur Machtprojektion und als wiederkehrender Bestandteil der Abschreckungsstrategie Washingtons im Indo-Pazifik.

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Auch die Straße von Luzon ist eine der wichtigsten natürlichen Passagen zwischen der Philippinensee und dem Südchinesischen Meer. Aus diesem Grund wird sie bei Verlegungen in der Region häufig von US-Marineverbänden genutzt.

Von der Übung Valiant Shield bis ins Südchinesische Meer

Die nun begonnene Einsatzetappe der USS George Washington schließt an einen eng getakteten Operationsplan der vergangenen Wochen an. Ende Juni führte der Flugzeugträger die Aktivitäten von Valiant Shield 2026 an – einer von den Vereinigten Staaten organisierten gemeinsamen Übung, an der See-, Luft- und Landstreitkräfte mehrerer verbündeter Staaten im Pazifik beteiligt waren.

Die Manöver umfassten integrierte Luftverteidigungsoperationen, U-Boot-Jagd, maritime Angriffe sowie multidomainfähige Koordination, mit dem Ziel, die gemeinsame Reaktionsfähigkeit auf hochintensive Szenarien zu verbessern.

Bevor der Verband in das Südchinesische Meer einlief, legte die George Washington in Guam an, um nach weiteren Einsätzen im Westpazifik logistische Arbeiten und Versorgungsmaßnahmen durchzuführen. Von dort aus nahm sie zusammen mit den Begleitschiffen ihrer Trägerkampfgruppe wieder Kurs, bevor es weiter Richtung Straße von Luzon ging.

George Washington stärkt die US-Präsenz im Indo-Pazifik

Mit dem Beginn dieser neuen Operationen im Südchinesischen Meer hält die Carrier Strike Group der USS George Washington das hohe Einsatztempo der US Navy in einer Region aufrecht, die in Washington als Priorität gilt.

In den vergangenen Monaten haben verschiedene Trägerkampfgruppen und amphibische Verbände ihre Präsenz im Westpazifik durch multinationale Übungen, Patrouillen und Präsenzoperationen ausgeweitet – mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit Verbündeten zu vertiefen und eine dauerhafte maritime Präsenz in einem der zentralen Schauplätze globaler strategischer Konkurrenz zu sichern.


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